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PRESSEINFO
Wenn ein Geistes- und ein Naturwissenschaftler sich in
einer Rockband kennenlernen, ihr erster gemeinsamer Duo-Auftritt
aus einer Mozart-Arie besteht und beide daraufhin ein sogenanntes
"christliches Musikkabarett" aus der Taufe heben,
dann kann das Ergebnis eigentlich nur äußerst ungewöhnlich
sein.
Den Frommen zu frech, den Kulturprotestanten zu fromm, den Ideologen
zu fröhlich und den Moralisten zu frei, vollführt
das Duo Camillo gewagte Sprünge durch Musik und Zeitgeist.
Vom ausgelassenen Klamauk bis zur scharfzüngigen Satire,
von der sanften Ballade bis hin zum gospelgewürzten Rock'n'Roll
bringen sie alles auf die Bühne, was nicht zusammengehört
- eben weil es Spaß macht. Ihr Programm lebt von der totalen
Identifikation mit den durchweg selbst verfassten und komponierten
Liedern, von der Lust am Spiel mit Worten und dem intensiven
Publikumskontakt, der viel Raum für Improvisation und Selbstironie
offenlässt.
Der promovierte Physiker Martin Schultheiß hat
ein Jahrzehnt lang klassische Klavierausbildung erlitten, bevor
er sich erst der Rockmusik und später dem Black Gospel
widmete. Neben der Musik betätigt er sich in diversen Berufen
als Verleger, Dozent und Sachbuchautor und strebt einer von
festen Plänen ungetrübten Zukunft entgegen.
Ähnlich ergeht es dem examinierten Germanisten, nebenberuflichen
Journalisten und hauptamtlichen "Sonderpfarrer" Fabian
Vogt. Er verblüfft bisweilen seine Zuhörer mit
klassischem Stimmvolumen (eine Seltenheit auf deutschen Kleinkunstbühnen)
und riskanten Saxophonsoli.
Mittlerweile sind die beiden Barden durch Funk und Fernsehen
im In- und Umland bekannt, ihre zahlreichen CDs beleben Deutschlands
Wohn- und Teestuben; die Szene wartet schon gespannt auf die
nächste Produktion...
SPEZIALFASSUNG FÜR ABGEBRÜHTE
Das seit 1823 bestehende Duo Camillo verkörpert
die künstlerische Grazie postmoderner Kleinkunst. Mit neokreativem
Sounddesign entführen sie die Zuhörer in ein Land
feiner Geschmacklosigkeiten und geistlicher Tiefschläge.
Ihr Zielpublikum sind chinesische Liliputaner über 65,
aber auch bei jüngerer und ganz junger Zuhörerschaft
entzünden sie immer wieder ein flackerndes Feuer der ekstatischen
Meditation. Durch kompromisslosen Einsatz von christlichem Backward
Masking bringen sie auch die hartgesottensten Atheisten dazu,
sich zu übergeben (dem Herrn natürlich). Stilistisch
lässt sich ihre rein akustische, christliche Marschmusik
am ehesten mit Metallica, Maria Hellwig sowie Alfred Biolek
vergleichen. Ihre Lieder künden von einer ungezwungenen
Fröhlichkeit, wie man sie in dieser Form nur im Gottesdienst
findet. Mit ihrer Mischung aus zentraler Musik, schockierenden
Ansagen und rührseligen Witzen werden sie auch dem anspruchslosesten
Publikum gerecht.
Die beiden Musiker und Kabarettisten Martin Schultheiß
(Klavier, Gesang, Percussion, Belabern der Veranstalter) und
Fabian Vogt (Gesang, Saxophone, C-Flöte, Stepeinlagen,
bengalischer Feuerzauber) überzeugen durch ihre konsequente
Lebensweise, die warmherzige Professionalität und ihre
entschiedene Abkehr von unchristlichen Gagen.
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